A. Anforderungen

1. Anforderungen an Kunden

 

Anforderungen an die Internetverbindung

 

  • Pro gleichzeitig geführtem Telefonat am Standort werden 100 kbit/s Bandbreite

im Up- und Download (gleichzeitig) bereitgestellt.

  • Die Internetverbindung muss gleichzeitig kontinuierlich eine Latenz von unter 100 ms (gemessen vom DE-CIX zum Endgerät) und einen Paketverlust von deutlich unter 1 % aufweisen.
  • Sofern eine Firewall betrieben wird, muss diese vom Kunden auf den VoIP-Datenfluss konfiguriert und angepasst werden, um die Kommunikation zwischen den Telefonen und der Digital Phone Plattform zu ermöglichen.

 

 

Anforderungen an das Kundennetzwerk

 

  • Fachmännisch installierte lokale Netzwerkinfrastruktur basierend auf mind. Full-Duplex
    100 Mbit/s-Switchen und einer Verkabelung vom Typ CAT5e oder besser.
  • Das Netzwerk darf auch in Spitzenzeiten nicht an den Auslastungsgrenzen betrieben werden und muss ausreichende Kapazität für den zu erwartenden Sprachverkehr bereithalten.
    Eine Separierung und Priorisierung der Telefonie-Daten z.B. mittels VLAN stellt eine idealtypische Option dar.
  • Bei intensivem Datenaustausch über das lokale Netz wird die Nutzung getrennter Switche für IP-Telefone und PC-Arbeitsplätze empfohlen.
  • Es ist erforderlich, dass der Kunde einen DHCP-Server betreibt und dieser den IP-Telefonen eine gültige IP-Konfiguration inklusive des für Sprachverkehr vorgesehenen Internetgateways mitteilt. Dieser DHCP-Server darf keine Option 66 (BOOTP-Server) nutzen.

 

 

E-Mail-Infrastruktur

Wünscht der Kunde die Zusendung von eingehenden Faxsendungen oder Voicemail-Nachrichten,
so hat der Kunde über eine funktionierende E-Mail-Infrastruktur (Server und Clients) zu verfügen, über die den Nutzern Voicemails und Faxsendungen zugestellt werden können.